SERIFOS

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Serifos ist eine Insel von starken Antithesen, mit einem aktiven magnetischen Feld wegen der erzhaltigen Gesteine, ein idealer Vorschlag für diejenigen, die ruhige Ferientage suchen. Die Insel hat eine Fläche von 75 km²(fast so groß wie Syros) und hat 10 Kilometer langen Strände.

Die Hauptstadt von Serifos, die zauberhafte Chora , mit ihren Mühlen und den gefliesten Fußgängerzonen , ist eine wunderschöne Inselsiedlung.  Die ganze Insel ist ein Balkon über der Ägäis, mit Aussicht im Norden auf Kythnos, im Nordosten auf Syros, im Osten auf Paros, im Südosten auf Sifnos  und im Süden auf Milos.

Die Einreise und die Ausreise. Wie erreichen Sie Serifos-Täglich von Piräus mit der normalen Autofähre braucht man 4 Std. und 15 Minuten oder mit der schnellen Autofähre 2 Std und 15 Minuten. Die Abfahrtzeiten sind morgens (außer Freitag um 16:00) damit sie den ganzen Tag genießen und die Rückreisen immer am Nachmittag. Für unvorsichtige oder unglückliche Reisende (Unfall oder Krankheit) verfügt die Insel über einen Hubschrauberlandeplatz in perfekter Kondition , wo auch ein nächtlicher Nottransport möglich ist.

Serifos war für ihr Erzvorkommen seit den mythologischen Zeiten bekannt. Die Insel wurde von den böotischen Königen Diktys und Polydeuktis kolonisiert. Seit dem 6.Jh. v.Chr. verfügte sie über eine eigene Währung.

Hier wurde Perseus gewachsen, der mythische Sohn des Zeus und der Danai, der als er sich volljährig wurde, um seine Mutter von dem Druck des verliebten Königs Polydeuktis zu befreien, Medoussa, das schreckliche Ungeheuer, enthauptete. Odysseus hatte auf der Insel viel erleidet,  in der Hölle des Kyklops Polyphemus, der später gegen das Schiff von Odysseus einen Fels warf, der im Meer, vor der Bucht Koutalas, zu sehen ist. Es sind bis heute Ruinen einer kyklopischen Mauer erhalten.

Die Minoer aus Kreta und die Mykener kolonisierten die Insel und nutzten die Bergwerke (in Moutoulas, in Galanis) aus. Bei dem Feldzug der Achäer gegen Troja nahm Serifos nicht teil. Mitte des 7 Jh. v. Chr. wurde die Insel zu einer Kolonie der Ionier. Alle Schwerter des Alexander des Großen  und seiner Partner während seines Feldzuges im Osten waren aus Seriphos-Metall. Überreste von Gießereien gibt es noch in Avessalos.

Nach der hellenistischen Epoche bleibt Serifos im Hintergrund. Zum Schutz vor den Türken wurde die Chora in einem perfekten, geschlossenen Zirkel gebaut. Die Festung hatte 6 schwere Tore (die Lotzies) mit Schießscharten im Umriss.

In der zweiten Hälfte des 19. Jh. kommt Serifos wieder in den Vordergrund, nachdem  ihr Untergrund von ausländischen Unternehmern intensiv genutzt wurde.

Im Hauptverwaltungsgebäude, in Megalo Livadi, eines der schönsten Exemplare der neoklassischen Architektur in der Ägäis, im August 1916, nach Auseinandersetzungen zwischen Bergarbeiter und Polizisten, wurde zum ersten Mal in Griechenland eine Vereinbarung für achtstündige Arbeit untergeschrieben und eine Gewerkschaft wurde nach einer Initiative des Konstantinos Speras aus Serifos gegründet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, die Weltmärkte öffnen sich, die europäischen Länder konkurrieren miteinander für die Preise der Erzmineralien und der Abbau wurde unwirtschaftlich. Die Produktion sinkt und die Bergwerke legen endgültig in 1963 still. Tausende Bergarbeiter verlassen die Insel, die von einem Ort des primären Produktionssektors zu einem Urlaubsort von hoher Qualität wechselte.

Das Volkkunstmuseum von Serifos wurde 1976 gegründet. Es gehört dem Verband der Serifier und ist das einzige auf der Insel. Das Volkkunstmuseum liegt in Kato Chora, in einem Haus mit besonderer Architektur. Hier sind Elemente aus dem Alltagsleben auf Serifos aufgestellt, Keramik, Textilien, Haushaltswaren, Trachten, Porzellanen und andere Objekte. Das Museum verfügt über einen Veranstaltungsraum und ein kleines Theater mit einer Kapazität von 300 Personen, wo seit dem Sommer 1995 kulturelle und andere  Veranstaltungen stattfinden, die das kulturelle Niveau der Insel heben. Das Theater ist eine Spende des Verbandes, der 1996 hundert Jahre alt wurde.

Die Burg, besonders beim Sonnenuntergang, ist einen Besuch wert.

Das Archäologische Museum, das über eine kleine aber sehr interessante Sammlung verfügt.

Die Klosterburg der Taxiarchen. Das Kloster, in 1572 gebaut, ist ein Burgbau, mit einer hohen Mauer, Schießscharten, kleine Öffnungen an den Wänden und einen einzigen Eingang (kleine Lotzia) auf 4 m Höhe und herrscht im Nordosten der Insel.

Die Kirche, einschiffig mit Kuppel, einer wunderbaren Ikonenwand und alten Fresken, hat im Zentrum ihres Bodens einen Marmorstein mit einem doppelköpfigen Adler aus dem Jahr 1659 datiert.

Der „Thron des Kyklops“, „der Weiße Turm“, „Die Burg der alten Frau“, die Höhle Koutalas (oder Stavrakopoulos), mit wunderschönen Stalaktiten und Stalagmiten und kristallisierten antiken Tongefäßen, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Gegend, wie auch das beeindruckende Eisenbahnsystem auf den Straßen (aus Stein gebaut) und Rampen, worauf die Waggons das Erz von den Hügeln zu den „Skales“ transportierten.

Das Dioikiterion, das Verwaltungsgebäude, in Megalo Livadi, das elegante neoklassische Haus, das die Büros, die Labors, die Lagerräume und die luxuriöse Residenz der Groman, der europäischen Unternehmer, die die Bodenschätze der Insel bis zur Zwischenkriegszeit ausnutzten.

Das Iroon , ein Denkmal zu Ehren der Bergarbeiter die bei dem Aufstand von 1916 sich beteiligten.

Die Thermalquellen und die private Gesteine-Ausstellung in der alten Schule.

Der unterirdische Stollen, der zum Koutalas führt, eine Vererbung der Groman-Familie. Der Stollen darf nur mit der Begleitung eines erfahrenen einheimischen Anführers durch gequert werden.                         

Die Beladungs-Treppe, ist ein Metallbau aus dem Anfang des 20. Jh., mit Pfeilern, die von der Küste bis ins Meer führen.

In der Vergangenheit, die Feste waren die wichtigsten religiösen und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Heutzutage, in lokalen Festen, die „Ktitores“ tragen bunte blitzsaubere Schürzen und werden Sie gerne die Speisen, die sie den ganzen Tag vorbereiten, gekochtes Zicklein mit Pasta, Fava, Salat, Pommes Frites und gutes lokales Wein, in Tellern aus Ton, kostenlos servieren, natürlich von lokaler Musik begleitet.

Die wichtigsten Sommerfeste sind:

  • Am Pfingsten: Agia Triada,in Mavra Livadia, Liomandra in Sklavogianni.
  • 1. Juli: Agioi Anargyroi in Kalavatsana.
  • 20.Juli:Profitis Ilias in Vounia und in Ksero Horio
  • 26.Juli:Agia Paraskevi in Kato Hora und in Kountoura Galanis.
  • 6. August: Sotiras in Pyrgos.
  • 15. August: Panagia (Mutter Jesu)in Ramos und in Skopoi.
  • 16.August: Panagia in Pyrgos
  • 24.August:Panagia die Miliani.
  • 29.August:Agios Ioannis der Prodromos in Sklavogianni.
  • 2.September: Agios Mamas in Vounia.
  • 7.September:Agios Sostis am gleichnahmigen Strand.
  • 8.September:Panagia auf dem Berg, im alten Avessalos.
  • 14.September:Pano Stavros in Palia Mitata.
  • 23.September:Agia Thekla in Sklavogianni.
  • 29.Oktober:Agia Anastasia in Pano Dipotamata.
  • 8.November:Der Taxiarchon in Monastiri.