SCHOINOUSA

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Schinoussa, eine kleine Insel mit einer Fläche von 9,5 km², gehört  zu der Kleine Kykladen Inselgruppe. Sie liegt südlich von Naxos und nordwestlich von Irakleia und hat 206 Einwohner.

Es gibt eine regelmäßige Fährverbindung mit Piräus und die Schiffreise bis zum Mersini, dem sicheren Hafen von Schinoussa, dauert 7 bis 9 Stunden.         Es gibt eine wöchentliche Fährverbindung zwischen Syros und Schinoussa  und eine tägliche Verbindung mit Naxos.

Schinoussa hat zwei Siedlungen, Chora und Messaria. Die Siedlung von Chora liegt auf einem Hügel, im Inneren der Insel und ist 1,2 km vom Hafen der Insel, Mersini, der zu den besten Zufluchten für kleine Schiffe in der ganzen Ägäis zählt, entfernt. Die andere Siedlung der Insel, Messaria, liegt 3 km von Chora entfernt.

Die Einwohner beschäftigen sich mit der Landwirtschaft, der Viehzucht, der Fischerei und in den letzten Jahren mit dem Tourismus. Der Besucher wird sich in Schinoussa ausruhen und entspannen. Die Ruhe der Landschaft, das unendliche Blaue und das warme Lächeln der Einwohner beruhigen die Seele und den Körper und die Besucher können ruhig die Meereslandschaft und die Gastfreundlichkeit der Inselbewohner genießen. Die touristische Infrastruktur von Schinoussa ist auf einem großen Niveau.

Die Insel war seit der Antike bewohnt. Laut Tradition, der Name von Schinoussa kommt aus dem Strauch Schinos (Mastixstrauch oder Wilde Pistazie), der auf der ganzen Insel wächst. Eine andere Theorie meint, dass der venezianische Herzog Schinoza seinen Namen der Insel gegeben hat.

Viele archäologische Funde beweisen, dass Schinoussa ihre Rolle bei der Entstehung der Frühkykladischen Periode, deren Zentrum in der benachbarten Insel Keros war, gespielt hat.

Schinoussa hat eine reiche Handelsaktivität in der byzantinischen Periode geleistet und das wird von der großen Menge der keramischen Funde und den vielen zerstörten byzantinischen Kirchen bewiesen.

In verschiedenen historischen Perioden wurde die Insel von ihren Einwohnern verlassen, wegen der ständigen Piratenangriffe. Seit der Mitte des 19. Jh. fing die Wiederbesiedlung der Insel  an, hauptsächlich mit Familien aus Amorgos.

Einige der Sehenswürdigkeiten von Schinoussa sind:

Die Kirche Eisodia tis Theotokou mit der Wunderikone der Panagia (Maria Mutter Jesu) Akathi, in Chora.

Die Kirche der Evangelismos in der traditionellen Siedlung Messaria.

Die Höhle des Piraten in der Nähe vom Hafen.

Der Evangelismos tis Theotokou, (der Maria Mutter Jesu gewidmet), am 25. März, wird in Messaria mit einer Parade, eine Theateraufführung von den Kindern der Schule und Essen für alle im Vorhof der Kirche gefeiert.

Das Fest der Panagia Akathi, (aus dem Kirchenhymne „Akathistos Ymnos“) wird am Tag nach dem letzten Freitag in der Fastenzeit  gefeiert, mit Tanz, Essen und traditioneller Musik.

Die Kulturveranstaltungen des Schinoussioten-Vereins, am 12.,13.,14. August, mit traditionellen Tänzen und  Musikern und Fotoausstellungen.

Das Fest der Koimiseos tis Theotokou (Maria Himmelfahrt), am 15.August, mit Essen für alle in der Kirche und am Abend mit traditionellen Tänzen in den Lokalen der Insel.

Das Fest des Agios Nikolaos, am 6.Dezember, im Vorhof der Kleinkirche des Leuchtturms. Die traditionelle „Skordalia“ wird vorbereitet.

Am Ostersonntag, versammeln sich die Inseleinwohner auf dem Platz und spielen „Bilious“, ein traditionelles Spiel wie das Bowling.