SANTORINI

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Santorini ist die südlichste Kykladeninsel. Der Boden der Insel ist vulkanisch und auf der Seite des Vulkans, ist die Insel besonders felsig. Der besondere Charakter von Santorini ist mit einem archäologischen Schatz von größter Wichtigkeit bereichert: Die Antike Stadt in Mesa Vouno und die prähistorische Stadt von Akrotiri.

Santorini verfügt über ein einzigartiges traditionelles volkarchitektonisches Erbe: die Gemeinden von Bothonas, Messaria, Foinikia und Megalochori und die Festungssiedlungen in Emporeios und Akrotiri.

Das Klima der Insel ist angenehm kühl wegen der nordöstlichen Winde und der Winter ist mild mit einer durchschnittlichen Temperatur von 10 °C. Es regnet oft im Winter und fast nie im Sommer. Der Boden ist fruchtbar und für der Anbau von Tomaten und den Weinbau geeignet. Die Insel ist fast trocken ohne Wasserquellen.

Heute zählt Santorini 7000 permanente Einwohner, die in den 10 Dörfern aufgeteilt sind. Fira ist die Hauptstadt der Insel und Oia, eines der schönsten Dörfer von Santorini, ist auf der ganzen Welt berühmt für den beeindruckenden und zauberhaften Sonnenuntergang. Die „schwarzen“ Strände, die steilen Abgründe und die vulkanischen Gesteine geben der Insel einen besonderen Charakter.

Es gibt Luftverbindung mit Athen und Rhodos und in der Sommerzeit mit Mykonos und Salonika. Schnellfähre und Autofähre verbinden Santorini mit Piräus, Kreta, Paros, Ios, Mykonos, Anafi, Naxos, Sikinos, Syros, Kimolos, Kythnos, Milos, Serifos, Sifnos, Tinos, Folegandros, Karpathos, Diafani, Kasos und Halki.

Santorini trug in der Antike den Namen Strongyli wegen seiner Kreisform, die sich aber nach der Vulkaneruption von 1650 v. Chr. änderte. Der zentrale Teil sank und die Caldera bildete sich. Die Phönizier nannten die Insel Kallisti und die Dorier Thira.

Der Name Santorini trägt Santorini seit dem 12.Jh. n. Chr. als die Franken die Insel „Santa Irene“ nannten, Heilige Irini. Der Vulkanausbruch war der Hauptgrund (wie viele Forscher glauben) für das plötzliche Ende des Wachstums von Santorini und der Blühte der minoischen Kultur.

Es wird behauptet dass die ganze Ägäis verdunkelte, die Wellen eine Höhe von 250 m und eine Geschwindigkeit von 300 km/h erreichten und die minoische und ägyptische Kultur zerstörten. Einige mythologische Theorien verbinden die Eruption mit dem Untergang von Atlantis.

 „Thira“ hatte sich den Perser untergeworfen, später verbündete sich mit den Spartaner und 426 v.Chr. kam unter der Herrschaft der Athener. Die Insel wurde danach von den Ptolemäern und am Ende von den Römern erobert.

Während der byzantinischen Epoche gehörte Thira dem „Thema“ der Ägäis, dann dem Herzogtum von Naxos und den Venezianer. In dieser Periode wurden viele Inseleinwohner  Katholiker. 1537 eroberten die Piraten unter Barbarossa Santorini und 1579 begann  die türkische Besatzung. Von 1770 bis 1774 kam die Insel unter russischer Herrschaft und 1832 wurde Santorini Teil des neugegründeten griechischen Staats.

Generell:

Die alte und die neue Kameni

Der Vulkan

Die Weinhersteller der Insel

In Fira:

Das Archäologische Museum

Das Volkskundemuseum

Die zwei Metropolen, die Orthodoxe und die Katholische

Das Kloster der dominikanischen Nonnen

Das venezianische Gysi-Megaron

Die Caldera

In Akrotiri:

Die Minoische Stadt

Die venezianische Burg „Kastelli“, typische kykladische Siedlung mit Befestigung.

In Emporeios:

Der quadratische Turm „Goulas“ und Windmühle

Die traditionelle Burg „Kastelli“

In Imerovigli:

Das Kloster von Agios Nikolaos

Die venezianische Burg „Skaros“

Die Caldera

In Kamari:

Die Ruinen antiker Bauten – Antike Thira

In Oia:

Die Burg

Die Windmühlen

Das Maritime Museum

In Perissa:

Die Antike Thira

Die Katefiani

Die Agia Irini

In Pyrgos Kallistis:

Das Kloster des Profitis Ilias

Das Kasteli – Kirchliches Museum von Pyrgos

Die Volkskundesammlung „Pyrgos vor dem Erdbeben“

In Messaria:

Das Adliger-Haus  Argyros

Letztlich,  einen Besuch wert sind:

Das Zentrum bildender Kunst Art Space in Exo Gonia

Das Weinmuseum Volcan Wines in Vothonas

Darstellung der vulkanischen Eruption: Am Ende August organisiert die Gemeinde Thira die Darstellung der Eruption. Tausende von Feuerwerken und Leuchtraketen zusammen  mit Grundrauschen stellen die vulkanische Eruption dar und erregen Ehrfurcht der Bewohner und Besucher der Insel. Am Ende der Abend gibt es ein Konzert mit bekannten griechischen Künstlern.

„Halaria“: Sportveranstaltungen einem großen Athleten aus Santorini , Emmanoil Halaris, der sehr jung starb, zu Ehren.

Traditionelle Hochzeit: in Akrotiri wird einmal im Jahr, in der Sommerzeit, die Zeremonie einer traditionellen Hochzeit durchgeführt, zusammen mit vielen lustigen Ereignissen und Bräuchen.

Karfreitag in Pyrgos: Tausende „Ntenekedakia“  (Konservendosen), die mit Stoff und Öl gefüllt sind und in allen Gassen des Dorfes gestellt,  werden während des Epitaphs  angezündet. Das Dorf liegt auf einem Hügel, den man aus der ganzen Insel betrachten kann und der Anblick ist beeindruckend.

Die Verbrennung des „Ovrios“: Am Ostersonntag wird in vielen Dörfern der Insel das Volksgericht des Ovrios (einer Menschenähnlichen Figur aus Stoff) gemacht, der zum Tode verurteilt wird und dann gehängt und verbrannt.

Feste: Die Bewohner von Santorini, wegen der besonderen Merkmale der Insel ,des Zusammenlebens mit der Furcht eines möglichen „Aufwachens“ des Vulkans und der entwickelten Schifffahrt haben ein große Religiosität. Es gibt deswegen hunderte von Kirchen und Kleinkirchen, die bis heute aktiv sind und Feste veranstalten, trotz der Präsenz des massiven Tourismus. Beispielsweise erwähnen wir folgende Feste:

  • Das Fest „Tou Sotiros“, in Pyrgos: Hier gibt es den  Brauch, nach dem die Jungen des Dorfes, am Tag vor der Feier,  Töpfe mit Basilikum von den Häusern , wo junge Frauen wohnen, stehlen und damit die Kuppel der Kirche dekorieren.
  • Agios Georgios „Sfougatas“, in Firostefani: Wie der Heilige gewünscht hat, nach der Volkstradition, wird von den Gläubigern das Fest des „Kamponosfugato“ (eine Omelette mit „Kampounes“ und andere lokale Kräuter) durchgeführt.
  • Agioi „Eftapaides“: Direkt auf der Caldera steht eine Kleinkirche, zwischen Imerovigli und Oia, die die Gläubiger und die Besucher nur mit Booten erreichen können. 
  • Andere große Feste sind: der Panagia (Maria Mutter Jesu) Myrtidiotissa in Kamari, der Panagia Platsani in Oia, des Stavros in Emporeios, des Dekapentavgoustos (15.August) in vielen Dörfern, das Fest im Profitis Ilias Kloster. Bei allen Festen gibt es traditionelle Tänze, Essen, Musik und viel Wein.