PAROS

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Paros ist eine der größten Insel der Kykladen (Fläche 186 km). Es liegt auf 37o 5´ geographische Länge und auf 25o 14´ geographische Breite, westlich von Naxos und östlich von Antiparos, in der Mitte der Seestraße der Ägäis, 90 Seemeilen von Piräus entfernt.

Paros ist während der Sommermonate per einen häufigen Schiffverkehr mit Piräus und Rafina verbunden, aber auch mit Lavrio, mit den anderen Kykladen Inseln, mit den Inseln der östlichen Ägäis, Thessaloniki und Kreta, mit normalen und schnellen  (Flying Cat, High Speed u.a)Passagierschiffen in Verbindung. Die Seefahrt von Piräus dauert 4,5 Stunden oder  2,5 bis 3 Stunden mit den schnelleren Schiffen.

Der Boden auf Paros ist eben und das Gebirge von Agioi Pantes (762m) im Zentrum der Insel führt zu Hügeln die über Stränden enden. Paros ist eine der fruchtbaren Insel der Kykladen. Produziert Wein, das aus dem Altertum bekannt war, Olivenöl, Getreide und Obst. In den letzten Jahren blüht besonders der Weinbau. Die Markenweine von Paros, in den modernen Weinbauanlagen der Insel hergestellt, sind weltberühmt. Die Parianer, neben der Landwirtschaft, beschäftigen sich mit der Fischerei und der Viehzucht. Heutzutage hat der Tourismus das Leben der Menschen auf Paros verändert, aber die Olivenbäume und die Weinreben geben noch ihre Früchte, die frischen Fische landen auf die Esstischen und der lokale Käse ist ein gastronomisches Erlebnis.

Das Klima auf Paros  ist gemäßigt, wie auf den anderen Kykladeninseln. Die Winter sind mild mit wenigen Regenfällen. Charakteristisch  im Sommer sind die „Meltemia“, die jährlichen Nordwinde. Der Untergrund von Paros ist reich an Marmor. Der berühmte „Lychnitis“, der Marmor von Paros, war sehr begehrt in der Antike wegen seiner Eigenschaft, das Licht in seiner weißen Farbe zu fangen. Sehr berühmte Bildhauer haben dem Marmor von Paros Form gegeben und es war in allen historischen Perioden die wichtigste Einnahmequelle für die Insel.

Heutzutage ist Paros ein beliebtes Urlaubsziel, es zeigt ein bemerkenswertes touristisches Wachstum und bietet dem modernen Reisenden alle nötigen Dienste.

Hauptstadt der Insel ist Paroikia, in der westlichen Küste. Zweitgrößte Stadt ist Naoussa, das Fischerdorf, das bei den Prominenten sehr beliebt ist, ein sehr schöner kleiner Hafen der Ägäis. Sehr wichtig für Paros sind die lebhaften, malerischen Dörfer. Die größten sind Lefkes, Marpissa, Piso Livadi, Marmara, Prodromos, Kostos, Drzos, Aggairia und Alyki.

Steinzeit: Erste Lebensspuren sind auf der Kleininsel Saliagos, zwischen Paros und Antiparos, wo eine der ersten Siedlungen der prähistorischen Ägäis (5000-4000 v.Chr.)liegt.

Bronzezeit (3200-1100 v. Chr.): Auf dem Hügel, wo die Burg von Paroikia liegt, wurden Spuren einer Frühkykladischen Siedlung entdeckt. Andere bedeutende Siedlungen der gleichen Periode waren in verschiedenen Orten auf Paros (Kampos, Dryos,   Koukounaries,  Plastiras, Glyfa, Farangas). In der Zeit der Minoischen Herrschaft in Ägäis, Paros wurde zu einem großen militärischen- und Handelszentrum der Minoer und wurde von ihnen kolonisiert. Der Mythos sagt, dass der Anführer der Kreter, die die Insel kolonisiert hatten, Alkaios war. Er errichtete die erste Stadt auf der Stelle der heutigen Paroikia und gab den Namen „Minoa“ (königliche Stadt). Auf Paros, Spuren der mykenischen Kultur wurden   in Koukounaries, in der Nähe von Naoussa und auf dem Hügel, wo die Burg von Paroikia liegt, entdeckt.

Geometrische Zeit (1100-700 v.Chr.): Paros wurde zu einer großen Seemacht. Der Marmorhandel macht die Insel reich. Die Landwirtschaft und die Viehzucht wachsen.

Archaische Epoche: (700-480 v.Chr.):Parianer gründeten in 680 v.Chr. eine Kolonie auf Thasos und nutzten die Goldfelder der Insel aus.  Die Bildhauerei wuchs weiter auf Paros und die Poesie blühte auch im 7. Jh. v. Chr., mit bekanntesten Vertreter Archilochos, der als gleichwertig mit Homer gilt.

Klassische Epoche (480-323 v. Chr.): Die Oligarchie von Paros empfing die Perser auf der Insel  und ein großes Teil ihrer Armee folgte die persische Heere in den Feldzügen gegen Griechenland. Nach der persischen Niederlage, Themistokles bezwang die Parianer Mitglieder des attischen Seebundes zu werden. In dieser Epoche lebten und erschafften die berühmten Parianer Bildhauer Agorakritos und Skopas. Am Ende der klassischen Periode und bis zum Tod Alexanders des Großen, war Paros mit den Makedoniern verbunden.

Hellenistische Epoche: Für viele Jahre blieb Paros unter der Herrschaft der Ptolemäen.

Römische Kaiserzeitreich(167 v.Chr.-330 n. Chr.):Paros, wie die anderen Kykladeninsel und ein großes Teil des griechischen Festlandes, wurde römische Provinz. Das Wachstum lag still und die Insel wurde als Exilort verwendet.

Byzantinische Epoche(330 n. Chr. -1204 n.Chr.):Das Christentum verbreiterte sich auf Paros seit dem 4 Jh. n. Chr. Dann wurde die erste Kirche der Panagia Ekatontapyliani gebaut, im Auftrag der Heilige Eleni.

Venezianische Herrschaft(1207-1537 n. Chr.): Paros wurde 1207 Territorium der Republik Venedig. Die Inseleinwohner arbeiteten wie Sklaven auf dem Land und litten unter die Angriffe und Plünderungen von Piraten. Naoussa war eine Piratenbasis. In der Zeit der Republik Venedig wurden die Burgen von Paroikia, Naoussa und Kefalos (Marpissa)errichtet.

Osmanische Herrschaft(1537-1821 n. Chr.): Nachdem der schreckliche Pirat Barbarossa die Insel erobert hatte, folgte die Verwüstung und so endete die venezianische Epoche für Paros. Die zerstörte Insel fiel in den Händen der Osmanen (1560). Während der Russisch-Türkischen Kriege(1770-1777), benutzte die russische Flotte die ruhige Bucht von Naoussa als Ausgangspunkt in die Ägäis.

Neuzeit: Paros beteiligt sich aktiv bei der Griechischen Revolution (1821). Paros litt sehr unter der deutschen Besetzung. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges viele Parier wandern zuerst nach Piräus und dann ins Ausland aus. Nach 1960 beginnt eine neue Wachstumsperiode für Paros, die auf Tourismus basiert.

Siedlung von Paroikia-Alter Market: Paroikia, in der Mitte von der Westküste von Paros gebaut, rund um eine große, sichere Bucht. Sie ist die Hauptstadt der Insel, das Verwaltungs- und Ökonomische Zentrum, der Passagier- und Handelshafen. Für den heutigen Name müssen wir zurück auf die Byzantinische Periode gehen, in der Zeit wenn die Ekatontapyliani-Kirche viele Inseleinwohner als Arbeiter (Paroikoi) hatte. Sie haben die Altstadt bewohnt und die Stadt bekam nach einigen Jahren den Namen Paroikia. Sie ist eine moderne  Stadt, die alles, was ein moderner Reisender braucht, hat. Hier gibt es Filialen der größten Bänke, den Postamt, eine Regionalklinik,  Internet-Cafés, Reisebüros und Autovermietungsbüros. Viele Hotels, Mietzimmer und Campings (Livadia,Krios,Parasporos), geben dem Besucher die Möglichkeit, die geeignete Unterkunft zu finden. Tavernen, Mesedopoleia und Restaurants mit leckeren Speisen sind überall zu finden, in den Gassen rund um die Burg (Alter Markt) und in der Küstenstraße  gibt es Geschäfte jeglicher Art.

Die Ekatontapyliani Kirche: Das Schmuckstück von Paros ist die Kirche der Panagia (Marias Mutter Jesu)Ekatontapyliani, eines der wichtigsten altchristlichen Monumente Griechenlands. Liegt im Nordosten von Paroikia, in der Nähe von dem Hafen. Sie wurde im 4. Jh. v. Chr. gebaut. Die Heilige Helena, Mutter Konstantins des Großen, auf dem Weg nach Jerusalem, machte mit ihrem Schiff eine Station auf Paros. Sie betete und versprach, auf dieser Stelle eine große Kirche bauen würde, wenn sie das Heilige Kreuz finden würde. Die Heilige Helena hat das Kreuz gefunden, und baute die Kirche. Nach einer Tradition, die Kirche wurde von Konstantin den Großen gebaut. Am Anfang war die Ekatontapyliani eine Kreuzbasilika, die vermutlich von einem Brand zerstört wurde. In der Kaiserzeit von Justinian wurde sie wiedergebaut. Baumeister war ein Schüler des Architekten von Agia Sofia in Konstantinopel. Während der fränkischen und der türkischen Herrschaft wurde die Kirche zerstört und geplündert, aber die große Katastrophe kam mit dem Erdbeben in 1773. 1959 begann die Restauration der Ekatontapyliani, die heute den antiken Bautyp hat, eine Kreuzbasilika mit Kuppel.  Auf der südlichen Seite der Kirche befindet sich das Baptisterium aus dem 4. Jh. n. Chr., das älteste und besser erhaltene im ganzen orthodoxen Osten.

Das byzantinische Museum von Ekatontapyliani: Hier werden meist Ikonen aufgestellt, in der Kapelle Schnitzwerke und im dritten Raum Messgewänder, andere kirchlichen Artefakte und das hölzerne Epitaph der Ekatontapyliani. In den zwei kleineren Räumen werden einige silbernen Kunstwerke ausgestellt. Die übrigen Kunstwerke und Artefakte werden in einer Zelle des Komplexes bewahrt.

Das archäologische Museum von Paros: neben dem Gymnasium in Paroikia liegt das archäologische Museum. Hier werden jungsteinzeitliche Funde aus der prähistorischen Siedlung auf der Insel Saliagos ausgestellt, wie das Kykladenidol der „Dicken Dame“und wunderbare Tongefäße. Ein Meisterstück des Museums von Paros ist die Statue von Nike (5.Jh.v.Chr.), eine fliegende Frauenfigur. Ein zweites wichtiges Werk ist die Statue der Gorgo aus dem 6.Jh. v. Chr.  Aus den übrigen Statuen des Museums, nennenswerte sind die kolossale Statue der Göttin Artemis (3,7m groß) aus Delion, die sitzende Statue einer unbekannten Göttin und das untere Körperteil einer großen Statue von Athina, alle aus dem 5.Jh. v. Chr. Im archäologischen Museum von Paros wird eines der wichtigsten Monumente der griechischen Geschichte, das „Parier Chronik“. Es ist eine Marmor-Inschrift, die aus der Mitte  des 3 Jh. v. Chr. datiert ist und in 134 Verse chronologischen Angaben einer Periode von 1.318 Jahren (1528 v.Chr.-263 v.Chr.) umfasst. Der größte Teil der Inschrift befindet sich heute im Oxford Museum.

Die Burg: Markos Sanoudos, Herzog von Naxos, hat die Burg im 13.Jh. v. Chr. gebaut.  In der Burg gibt es viele Kleinkirchen zu sehen, einige von denen in den Mauern eingebaut, wie z.B. die  Panagia tou Stavrou Kirche (1514), die Agia Anna, die Agios Markos, die Agios Stylianos, und die wunderbare Kirche von Agios Konstantinos mit dem bedachten Hof und den erstaunlichen Ausblick aufs Meer, eine der schönsten Kirchen in der Ägäis.

Der antike Friedhof: Während der Ausgrabungen von 1983, kam ein bedeutender Friedhof, der vom 8. Jh. Chr. bis zum 3. Jh. n.Chr.  verwendet war, ans Licht. Er lag unter der Küstenstraße von Paroikia, in der Nähe von dem Hafen. Es gibt Gräber aus vielen Epochen. Im Ausstellungsort neben dem Friedhof, kann der Besucher die interessanten Funde und Fotos von den Ausgrabungen anschauen.

Asklepieion: Die südliche Küstenstraße führt zum Agia Anna Hügel, wo ein Heiligtum des Gottes der Medizin, Asklepios, entdeckt wurde. Es handelt um ein Gebäude des 5.Jh. v. Chr. Der Heiligtum lag auf dem Freien, rund um einen Brunnen gebaut. In derselben Gegend gibt es Spuren eines Tempels, der dem Pythios Apollo geweiht war.

Anthemion:  In einem geschmackvollen und geräumigen Gebäude, ist das „Anthemion“ eine Erschaffung der Sensibilität und der Liebe für die Kultur einiger Menschen, die mit viel Mühe und Vergnügen  das „Anthemion“ zum Ziel ihres Lebens machten. Es gibt wundervolle freie Räume, wo die kykladische Architektur eindeutig ist und es werden volkskundliche und andere verschiedene  Ausstellungen durchgeführt, die immer wieder erneuert werden. Es gibt auch eine Bibliothek, die fünf tausend Bücher, Zeitschriften, Dokumente, die im größten Teil Schriftsteller aus Paros repräsentieren oder irgendwelche Publikation mit Informationen über Paros und Antiparos ohne dass die übrigen Bücher von allgemeinen Interesse vernachlässigt werden, zur Verfügung stellt. 

Delion: Im Norden der Bucht von Paroikia, auf einem Hügel gegenüber Delos, wurde Anfang des 5. Jh. v.Chr. ein Heiligtum des Delios Apollos gegründet. Es besteht aus einem Alter, einem Tempel von Artemis, Schwester des Apollon, und einem kleinen Raum für Symposien. In Delios wurde auch ein kykladischer Friedhof entdeckt (3.Jahrtausend v. Chr.).

Byzantinisches Museum von Naoussa: im Kloster von Agios Athanassios (17 Jh.), in Naoussa. Im Museum werden mehr als hundert byzantinische und metabyzantinische Ikonen (vom 15. Jh. bis zum 19. Jh.), viele von denen Werke von Künstlern aus Paros.

Volkskunde-Museum von Naoussa: Sehr interessant ist das Volkskundemuseum und seine Sammlung von Trachten aus ganzem Griechenland.

Venezianische Burg von Naoussa: Ein Werk der Dynastie der Sommaripa Familie (15. Jh.), die Burg, die im Norden des Naoussa-Hafens liegt, ist ein eigenartiger Festungsbau.

Volkskunde-Museum von Marpissa: Einige Jahre zuvor, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde von Marpissa, gründete der lokale Frauen-Verein das Volkskunde Museum. Hier wird das traditionelle kykladische Haus dargestellt, nicht nur die Architektur, sondern auch die Dekoration und die Möblierung. Das Museum ist von Oktober bis zum Ende Mai jeden Sonntag und von Juni bis September täglich geöffnet. Es wird von vielen Einheimischen, Touristen, aber auch von Schülern zur Bildungszwecke, besucht.

Hügel von Kephalos: östlich von Marpissa ist der Kephalos-Hügel mit dem Kloster des Agios Antonios (17 Jh.)auf seinem Gipfel. Der Aufstieg von Marpissa zum Kloster (dauert ca. eine halbe Stunde), ist einer der interessantesten Wanderwege auf Paros. Das Kloster ist zum Besuch nur in der Sommerzeit und immer morgens geöffnet.

Kykladische Volkskunde-Museum: in Alyki von Paros, in der Nähe von dem Flughafen, im Landgut „Skorpios“, ist die Kykladische Volkskunde-Museum des Benetos Skiadas, eines der  interessantesten Museen Griechenlands. Der Besucher kann die Geschichte der Kykladen in Miniaturen von Schiffen und wichtigen Gebäuden, mit viel Kunst geschafft, besichtigen.

Schmetterlinge: Auf dem Weg von Paroikia zu Aliki, 5 km von Paroikia entfernt, eine Kreuzung führt zum Ort „Psychopiana“, wo das Kloster des „Christus des Waldes“ liegt. Nicht weit weg, Richthung Süden finden wir das Tal der Schmetterlinge, ein wichtiges Biotop.

Volksmuseum ägäischer Kultur: Liegt im Lefkes Village Hotel. Das Museum nähert sich der Volkskultur der Ägäis mit der Ausstellung von alltäglichen Exponaten aus dem Alltag und aus den traditionellen Berufen. Wir entdecken eine Welt, die unter harten Lebensbedingungen, schaffte es, harmonisch mit seiner Umwelt zu leben, mit Respekt gegenüber der Natur und den  Menschen. Im Museum werden jährlich thematische Fotoausstellungen präsentiert. Es gibt auch eine Bibliothek und ein DVD-Archiv mit Informationen über die Kultur des Archipels.

Marmorsteinbrüche:  Auf der Straße zwischen Paroikia und Lefkes liegt Marathi, ein schönes Dorf. Im Osten der Siedlung befindet sich der antike Marmorsteinbruch, wovon der berühmte Parianer Marmor abgebaut wurde, eine Einkommensquelle für die Insel in allen historischen Epochen. Das wichtigste Merkmal des Marmors von Paros ist seine Reinheit und Klarheit. Viele berühmte Bildhauer arbeiteten mit dem Marmor von Paros, Pheidias, Agorakritos, Praxiteles, Skopas. Aus diesem weißen Marmor wurden viele antiken Meisterstücke erschaffen: Die Aphrodite von Milos, der Hermes von Praxiteles, die Kores von Akropolis, Niki von Delos, der Tempel von Apollo und der Schatz der Sifnier in Delphi, der Tempel von Zeus in Olympia, der Tempel von Apollo in Delos. Der Marmor wurde uch „Lychnitis“ genannt, weil er aus tiefen Stollen mit der Hilfe des Lichtes von „Lychnoi“ (Öllampen)abgebaut wurde. Heute ist der Besuch der Marmorsteinbrüche durch zwei Eingänge möglich. Der Betrieb wurde im 19. Jh. endgültig abgebrochen.

Einmal im Jahr ehren die Kleinkirchen den Namenstag ihrer Schutzheiligen, mit der Teilnahme der Gläubigen. In den Festen, das religiöse Element koexistiert mit der Freude des Lebens und nach dem Gottesdienst beginnen die Feier und der Tanz bis zum nächsten Morgen. Einige der traditionellen Feste:

  • Der  Metamorphosseos in Naoussa am 6. August
  • Der Panagia in Paroikia am 15. August
  • Der Agia Marina in Marmaras
  • Des Agios Fanourios in Ampelas
  • In Lefkes am 29. August

Die kulturellen Vereine der kleinen Gemeinde von Paros haben eine intensive Aktivität entwickelt um das kulturelle Erbe zu bewahren. Wichtige kulturelle Veranstaltungen, mit Musik,  Tanz- und Theatervorführungen werden besonders in der Sommerzeit organisiert.

Karwoche und Ostern in Marpissa: Jedes Jahr werden in Marpissa Veranstaltungen um die Passion Christi und Ostern zu feiern. Alles beginnt am Karfreitag, mit der Darstellung des Lebens und der Passion Christi. Ein Brauch der angeblich vor 1937 angefangen hat, mit Inspiratorin und Wegbereiterin die damalige Lehrerin des Dorfes Wassilia Kafourou. Der Brauch ist von den Einwohnern noch bis heutzutage erhalten. Am Abend der Karfreitag, in einer emotionalen christlichen Atmosphäre erleben Sie einzigartige Bräuche. Alle Kinder und Jugendliche des Dorfes beteiligen sich daran und tragen Kleider aus dieser Epoche. In einer rührenden Atmosphäre, werden die Gläubigen imaginär in Jerusalem transferiert und verfolgen die Auferweckung des Lazarus, den Einzug ins Jerusalem, die Reue von Maria Magdalene, das letzte Abendmahl, Christus am Ölberg, Christus vor Pontius Pilatus, den Kreuzweg, die Kreuzigung, die Kreuzabnahme und die Grablegung Christi.

Sports und Wassersports: Paros ist für alle Wassersports geeignet. Wind-Surfing, dank des Nordwindes, ist der beliebteste Sport. Auf Paros gibt es zwei Wasser-Parks. Einzigartig ist auch das Erlebnis die schönsten Orte der Insel durch Reiten kennenzulernen.